30. September 2009   |   Abgelegt in Der neue Roman   |   Keine Kommentare »   |   


Wie sieht es eigentlich im Vertrieb aus mit Dan Brown?

Thorsten-Peter Brümmer, Verkaufsleiter

Thorsten-Peter Brümmer, Verkaufsleiter


Thorsten-Peter Brümmer, Verkaufsleiter:

Täglich erhöht sich durch die tolle Arbeit unserer Außendienstmitarbeiter die Zahl der vorgemerkten Bestellungen und erreicht neue Rekordhöhen.
Nachdem nun das Buch übersetzt, lektoriert, gestaltet und in die Druckereien gegeben worden ist, wird es für den Vertrieb ernst. Sozusagen die Nagelprobe, für das, was gemeinsam mit den Kollegen unserer Auslieferung, der VVA, im Vorfeld der Auslieferung von 800.000 Exemplaren in den letzten Wochen überlegt worden ist.
Da ist zu einem die Logistik zwischen Druckereien und der Auslieferung.
Es müssen für den Transport die entsprechende Anzahl Paletten besorgt werden. Diese Leerpaletten ergeben übereinander gestapelt, in etwa die Höhe des Messeturms in Frankfurt, den sicherlich die meisten Kollegen kennen.
Die beiden Druckereien liefern sofort, sobald fertig produziert, bei der VVA an.
Hier müssen zusätzliche Kapazitäten zum Entladen, Produzieren von Verkaufseinheiten in die alltägliche Logistik eingeplant werden. Und vor allem Platz. Es kommen zusätzlich 2.400 Paletten, die in keinem Fall die Wege des Tagesgeschäfts verstopfen dürfen. Die Länge der LKW-Schlange vor einem Wareneingangstor würde mehr als 1.300 m betragen, und für das Entladen sind über 105 Stunden notwendig und das nur, wenn alle LKW im vorgesehenen Zeitfenster eintreffen und nicht durch Staus oder anderes Ungemach aufgehalten werden.
Auch den Wünschen unserer Kunden, der Buchhandlungen, muss Rechnung getragen werden, die bei den georderten Mengen vor ähnlichen Problemen stehen.
Deshalb werden die Übergabetermine und -mengen an die einzelnen Transporteure täglich neu abgesprochen, so dass wir fest überzeugt sind, dass jeder Kunden seine bestellten Bücher am 14.10.2009 im Geschäft hat, auch die Kollegen in Österreich und der Schweiz.
Nicht zu vernachlässigen sind natürlich Programmieraufwand und diverse Tests für die komprimierten und teilweise neuen Abläufe, die für diese anspruchsvolle Aufgabe notwendig waren.
Täglich werden die Bestellmengen mit den geplanten Anliefermengen seitens der Druckereien, die Anzahl der zu produzierenden Verkaufseinheiten abgeglichen und die logistischen Prozesse optimiert.
In der kommenden Woche erfolgen letzte Abstimmungen, natürlich auch mit der Integration der schönen Vorbestellzahlen des Hörbuches, das wir Dank der hervorragenden Arbeit unserer Audioabteilung zeitgleich mit dem Hardcover ausliefern werden.

30. September 2009   |   Abgelegt in Webisodes   |   Keine Kommentare »   |   


Tag 12: Lagebericht von Marco Schneiders

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29. September 2009   |   Abgelegt in Webisodes   |   Keine Kommentare »   |   


Tag 11: Die Hörbuchbearbeitung

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29. September 2009   |   Abgelegt in Der neue Roman   |   1 Kommentar »   |   


Ein äußerst vage Ausgangsbasis …

Reinhard Borner, Herstellung

Reinhard Borner, Herstellung


Reinhard Borner, Herstellung:

Solch ein Projekt ist in der Tat einerseits eine Herausforderung, andererseits ein Meilenstein in der Geschichte eines Verlages, und das gilt natürlich für alle betroffenen Abteilungen, insbesondere auch der Herstellung. Es gab einige heikle Entscheidungen, die im Vorfeld getroffen werden mussten.
Zum Einen mussten riesige Mengen an Papier und Einbandmaterialien disponiert werden, was normalerweise kein Problem ist. Da wir aber keine Vorstellung von dem tatsächlichen Umfang des Buches hatten, ist eine Festlegung der Papiersorte in Grammatur und Volumen zu diesem Zeitpunkt sehr riskant und man kann völlig daneben liegen.
Wir haben uns dann für eine Papiersorte entschieden, die bei einer Schwankung der Seitenzahl von 200 – 300 Seiten noch einzusetzen ist.
Zum Anderen mussten wir aufgrund des immer wieder verschobenen Manuskript-Abgabetermins den Umfang für die deutsche Ausgabe vorzeitig konkret festlegen, da der mittlerweile ganz enge Terminplan die Vorab-Produktion der Schutzumschläge und der Decken vorsah.
Also konnten wir uns nur auf die Angaben der Amerikaner verlassen, die uns schließlich – nach vorerst unterschiedlichen Seitenangaben – die Zeichenanzahl des amerikanischen Manuskriptes nannten. Wir wussten dann aber immer noch nicht, ob Leerzeichen und Zeilenleerräume am Ende eines Absatzes, sowie Textabbildungen mit enthalten waren.
Also eine äußerst vage Ausgangsbasis.
Neben einem Übersetzungszuschlag haben wir diese unterschiedlichen Eventualitäten berücksichtigt und eine mittlere Seitenbelegung gewählt, die einen Mehrumfang, sowie einen geringeren Umfang zulässt.
Aufgabe des Satzbetriebes war schließlich, den zuvor festgelegten Umfang von 768 Seiten zu erreichen, indem Seitenbelegung und Schriftgröße in einem festgelegten Rahmen verändert wurden, ohne die Lesbarkeit des Buches zu beeinträchtigen.
In diesem Fall hat es problemlos funktioniert und der zuvor festgelegte Umfang konnte innerhalb der festgelegten Seitenparameter erreicht werden.
Bis jetzt ist der unglaublich enge Terminplan von allen Beteiligten bravourös eingehalten worden, und es bleibt nur zu hoffen, dass bis zur Auslieferung der Bücher weiterhin alles reibungslos verläuft.

28. September 2009   |   Abgelegt in Webisodes   |   Keine Kommentare »   |   


Tag 10: Breckerfeld

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28. September 2009   |   Abgelegt in Das Hörbuch   |   Keine Kommentare »   |   


Wir liegen im Plan!

Dicky Hank, Geschäftsführer d.c.-tonstudios

Dicky Hank, Geschäftsführer d.c.-tonstudios


Dicky Hank – Geschäftsführer d.c.-tonstudios:

Es ist unglaublich, wir stellen manche Dinge auf den Kopf, und … es geht!
Samstagnachmittag hielt ich das letzte CD-Master in den Händen und war echt gerührt.
Ich kann es gar nicht erwarten, wie es jetzt weitergeht, Vervielfältigung und dann tatsächlich Fertigstellung des Hörbuchs.

Wir waren zu insgesamt sechs Leuten mit Aufnahme, Schnitt, Master und Kontrollhören
beschäftigt.
Und das Wichtigste: Wir liegen im Plan. Ja!
Aber das spielt für meine Leute gar keine Rolle mehr.

Alle hier sind im Dan-Brown-Fieber, und ich bekomme in den Tonstudioräumen
Menschen mit, die über sich hinausgewachsen sind.
Danke, danke, danke − an alle. Ihr seid für mich Helden!

28. September 2009   |   Abgelegt in Henrik Eberle   |   Keine Kommentare »   |   


Der Washington-Kult

Von Henrik Eberle

Einen zentralen Punkt im freimaurerischen Stadtplan Washingtons bildet das Capitol, der Sitz des Kongresses. Hier wird Robert Langdon erwartet, und hier wird er einen grausigen Fund machen. Und selbstverständlich stößt er bei der Auflösung des Falls auf weitere Symbole der Freimaurer. Das verwundert nicht, war das Gebäude doch ursprünglich als Herberge für die versammelte Weisheit des Volkes gedacht – so definierte man damals Demokratie. Ob das amerikanische Parlament diesem Anspruch gerecht wurde, sei dahingestellt. Der heutige Tourist bemerkt allerdings kaum noch etwas von der schlichten Würde des ursprünglichen Entwurfs. An den Wänden der Rotunde wird die amerikanische Geschichte in grässlichen Monumentalgemälden verherrlicht und in der Kuppel darüber befindet sich ein kolossales Kitschbild, das George Washington im Kreise von 13 Jungfrauen zeigt. Er selbst ist in königliches Rot gewandet, zu seinen Seiten schweben die Göttinnen des Sieges und der Freiheit. Washington im Himmel? Er selbst hätte die Vorstellung absurd gefunden, duldete er selbst in seinem Sterbezimmer doch nicht einmal einen Priester.
Zur Entschuldigung für Washington sei erklärt, dass er bereits 1799 starb, das Gemälde erst 1865 gemalt wurde. Sein Schöpfer war Constantino Brumidi, ein Italiener, der ursprünglich im Vatikan beschäftigt war. In den Revolutionswirren von 1848 hatte es ihn nach Mexiko verschlagen, dann in die USA. Ein General, der für den Ausbau der Infrastruktur der Stadt zuständig war und nebenbei den Innenausbau des Capitols überwachte, stellte ihn ein, weil ihm die pompösen Gemälde des gelernten Kirchenmalers gefielen.
George Washington hätten sie vermutlich eher missfallen, was die noch heute erhaltene, sehr geschmackvolle Ausstattung seines Landhauses vermuten lässt. Und im Hinblick auf das Capitol war der Architekt seines Vertrauens, das verblüfft nicht, ein Freimaurer, ein für das 18. Jahrhundert typischer Universalgelehrter: William Thornton. Geboren wurde dieser auf der Karibikinsel Tortola, seine Ausbildung erhielt er in England. Thornton arbeitete als Arzt und Apotheker, konstruierte in Edinburgh eine Camera Obscura und malte. Er war mit Benjamin Franklin, dem Diplomaten und Erfinder des Blitzableiters, befreundet und machte während der Revolutionswirren die Bekanntschaft George Washingtons. Gemeinsam mit ihm und Pierre L’Enfant arbeitete er später am Stadtplan für die Bundeshauptstadt. Dabei gewann sein Entwurf für das Capitol den ersten Preis – es zeichnet sich in der Tat durch eine schlichte Würde aus. Für welche Zeichen und Symbole Thornton verantwortlich zeichnete, sei jedoch noch nicht verraten.

25. September 2009   |   Abgelegt in Webisodes   |   1 Kommentar »   |   


Tag 9: Die Musik zum Hörbuch

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25. September 2009   |   Abgelegt in Der neue Roman   |   Keine Kommentare »   |   


Am Ende war das Wort

Marco Schneiders, Verlagsleiter Lübbe

Marco Schneiders, Verlagsleiter Lübbe


Marco Schneiders, Verlagsleiter:

Heute ist es so weit: Das Originalmanuskript von THE LOST SYMBOL ist vollständig ins Deutsche übertragen, die Redaktionsarbeit abgeschlossen. Die finalen Korrekturen werden in die Master-Datei eingepflegt, anschließend geht es in Windeseile in die Setzerei.

Der Moment, die letzte Seite des Originals erreicht zu haben, das letzte übersetzte Wort des Romans zu lesen, war ein besonderer. Und ein treffenderes Wort hätte es nicht geben können, um den Abschluss der intensiven Arbeit, die nun hinter uns liegt, zu besiegeln: „Hope“ – „Hoffnung“. So endet eine Geschichte, die das Übersetzer- und Redaktionsteam viele Tage und Nächte begleitet hat. Es ist eine atemberaubende Geschichte – ein Plot, der mit einer Vielzahl von unerwarteten Wendungen glänzt: die Turbo-Übersetzung entspricht der Geschwindigkeit des Romans. Sie war und ist das angemessene Äquivalent der rasanten Erzählweise des Autors Dan Brown.

Der Turbo-Thriller DAS VERLORENE SYMBOL erwartet Sie ab dem 14. Oktober. Schnallen Sie sich an, halten Sie sich fest – es wird eine aufregende Fahrt. Dan Brown kennt keine Notbremse.

24. September 2009   |   Abgelegt in Webisodes   |   1 Kommentar »   |   


Tag 8: Wolfgang Pampel im Tonstudio

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