07. Oktober 2009   |   Abgelegt in Der neue Roman   |   1 Kommentar »   |   


787.000 vorbestellte Exemplare bis heute

Bernd Eckloff, Vertriebsleiter

Bernd Eckloff, Vertriebsleiter

Die aktuelle Vertreterreise neigt sich dem Ende zu. In den letzten vier Monaten haben unsere 17 Außendienstmitarbeiter(innen) ca. 4.000 Kunden in Deutschland und dem deutschsprachigen Ausland besucht. Dabei wurden jeweils ca. 450 Novitäten aus unseren Verlagsprogrammen vorgestellt. Das Highlight dabei war natürlich DAN BROWN “Das verlorene Symbol”.

Die heutige Vorbestellzahl in Höhe von 787.000 Exemplaren des Hardcovers und 68.000 Exemplaren der Hörbucher ist eine neue Rekordmarke in der Verlagsgeschichte. Damit haben wir unsere hausinternen Zielvorgaben, die bereits sehr ambitioniert waren, weit übertroffen.

Nun gilt es, in den nächsten Tagen diese außergewöhnliche Bestellmenge zielgenau zum Erstverkaufstag am 14. Oktober 2009 an den Buchhandel auszuliefern. Zum Start der Frankfurter Buchmesse werden wir parallel den Titel an unserem Messestand vorstellen.

Wir sind überzeugt, dass das Buch auf eine riesige Resonanz bei den Lesern trifft und in Kürze die Bestsellerlisten anführen wird.

Mit freundlichen Grüßen
Bernd Eckloff

07. Oktober 2009   |   Abgelegt in Der neue Roman   |   Keine Kommentare »   |   


Interview mit Dan Brown in der BILD

Sechs Jahre lang gab Dan Brown kein Interview – jetzt, zum Erscheinen seines neusten Romans sprach er mit BILD-Reporter Norbert Körzdörfer.

hier geht’s zum Interview

06. Oktober 2009   |   Abgelegt in Der neue Roman   |   Keine Kommentare »   |   


Eine große Familie …

Dana Geissler, Producerin der Webisodes

Dana Geissler, Producerin der Webisodes


Mit großer Begeisterung habe ich von Lübbe den Auftrag angenommen, tägliche Webisodes und das Making Of über die Entstehung der deutschen Fassung von Dan Browns neuem Roman „Das verlorene Symbol“ zu produzieren.

Seit dem Morgen des 15.09. – als um 6:01 Uhr die amerikanische Originalfassung im Verlag ankam, konnte ich – zusammen mit meinem fabelhaften Kamerateam – den einmaligen Vorgang begleiten, wie in nur vier Wochen die deutsche Buch– und Hörbuchfassung des dritten „Robert-Langdon“ entsteht.
Wir erhielten hochinteressante Einblicke in die unterschiedlichsten Verlagsabteilungen, vom Verleger bis zur deutschen Stimme, haben uns mit Vertriebsleuten, dem Marketing, den Übersetzern und auch echten Freimaurern getroffen (danke Marc!), den Bürgermeister von Breckerfeld nach seinen Lesevorlieben befragt, und Dan Brown-Fans auf der Strasse angesprochen, wie sie denn die Zeit bis zum Erscheinen der deutschen Ausgabe durchhalten.
Stefan Lübbe hat uns sehr herzlich in seinem Büro – mit Blick auf das berühmte „Verlegergärtchen“ – empfangen und hat u.a. von seinem ersten persönlichen Treffen mit Dan Brown erzählt, der Verlagsleiter Marco Schneiders, wie er Dan Brown – bereits nach dem Lesen der ersten Seiten – vor Jahren als Bestseller entdeckt hat, und davon, wie ihm und seinen sechs Übersetzern in diesen Tagen das Wort „Schlafen“ zum Fremdwort geworden ist. Wir verbrachten herrliche Tage bei den Hörbuchaufnahmen in Breckerfeld, durften den Hörbuchmachern (danke Kerstin und Dicky!) über die Schulter schauen.

Bei allen Gesprächen, die wir mit den „Lübbes“ geführt haben, waren wir immer wieder beeindruckt wie engagiert und voller Energie alle an einem Strang gezogen haben – und immer noch ziehen. Wie sich alle als Teil einer großen Familie fühlen, die gemeinsam ihrem jüngsten Baby zu einem erfolgreichen Start ins Leben verhelfen. Drum freuen wir uns auch schon darauf, bis zur Buchmesse am 14. Oktober weiter mit unserer Kamera dabei zu sein und final mitzuerleben wie das Buch und Hörbuch ausgeliefert wird und alle Mitarbeiter in einer großen Kette den neuen Dan Brown auf den Messestand bringen – und uns dann hoffentlich auch noch mal zahlreich für abschließende Worte zur Verfügung stehen.

Nach der Buchmesse habe auch ich dann endlich wieder mehr Zeit zum Lesen …
und ich weiß auch schon was!

Herzliche Grüsse
Dana Geissler (und ihr Team von Fabrikfilm, 2fields und .ping Tonstudios)

05. Oktober 2009   |   Abgelegt in Der neue Roman   |   Keine Kommentare »   |   


Das Alles-Sehende-Auge …

Stefan Bauer, Lektor

Stefan Bauer, Lektor


Das Alles-Sehende Auge

Bei jedem Korrekturgang wünschte man sich ein Alles-Sehendes Auge. Erst recht bei einem Projekt wie dem VERLORENEN SYMBOL, das unter solchen Bedingungen und unter solchem Zeitdruck entsteht. Also wurde der Korrekturgang des Buches ebenso präzise geplant wie alle anderen Prozesse.
Schon im Vorfeld stimmten wir wichtige Grundregeln ab: Alle Übersetzer würden sich streng an die Dudenvorgaben und -empfehlungen der 25. Auflage halten. Details wurden regelmäßig in jeder der täglichen Besprechungsrunden abgestimmt.
Wolfgang Neuhaus und Marco Schneiders, die als erste durch den Text gingen, achteten zwar hauptsächlich auf Übersetzungsfehler und griffen, wo nötig, stilistisch in den Text ein. Dabei haben sie jedoch auch Rechtschreibfehler gefunden und getilgt.

Das magische oder das Magische Quadrat

Nach diesem Arbeitsvorgang gab es eine letzte Abstimmungsrunde, bei der wir uns final (na ja, fast final) auf einheitliche Schreibweisen von hauptsächlich romanspezifischen Begriffen einigten. Sollte es das Magische Quadrat oder das magische Quadrat heißen? Danach folgten ein paar Text-Suchläufe und Angleichungen am Computer.

Nur 48 Stunden

Anschließend hatte Gerhard Arth, das (Fast-)Alles-Sehende Auge, knapp 48 Stunden Zeit, den kompletten Text Korrektur zu lesen. Er ist einer unserer besten und schnellsten Korrektoren, ein Mann für Sondereinsätze. Außerdem hat er schon als Textredakteur gearbeitet, und wir hofften, von ihm auch in diesem dritten Durchgang noch wertvolle stilistische Hinweise zu erhalten. Die auch pünktlich eintrafen. Nun mussten Marco Schneiders, Helmut Pesch und ich erneut durch das Manuskript gehen, uns jede Korrektur, jede Anmerkung, jeden Hinweis anschauen und entscheiden, was umgesetzt werden sollte und was nicht. Nach diesem Korrekturgang wurde das MS zum Setzer gefahren. Für uns bedeutete das: 48 Stunden Pause (endlich!)

3 mal 33 + 3

Wir bekommen zwei Korrekturfahnen vom Setzer zurück. Zum ersten Mal halten wir keine Manuskriptseiten in Händen, sondern einen Umbruch, der uns schon erahnen lässt, wie das Buch einmal aussehen wird. Nun gilt es, sich noch einmal zu konzentrieren, noch einmal durch den Text zu gehen. Eine Fahne wird zwischen Marco, Helmut und mir aufgeteilt. Wir kontrollieren wichtige Schlüsselstellen des Romans, Zeilen- und Seitenumbrüche.

Parallel geht der zweite Fahnenabzug an 15 Lektoren des Verlags. Jeder bekommt ca. 50 Seiten zum Korrekturlesen – und hat exakt 3 mal 33 Minuten Zeit dafür. Auch dies gelingt. 768 Seiten innerhalb von 99 Minuten Korrektur gelesen – noch ein Rekord?
Für Marco, Helmut und mich heißt das allerdings: noch einmal 3 Stunden durch das komplette Manuskript gehen, uns alle Korrekturen, Anmerkungen und Fragezeichen der Lektoren ansehen und entscheiden, was umgesetzt wird.

Kein Ende (aber Hoffnung)

Und immer noch kein Ende. Die Korrekturfahne geht zurück an den Setzer, der noch alle Korrekturen ausführen muss. Auch dies erfordert Kontrolle. Vor Ort warten Gerhard Arth und Ruggero Leò, einer unserer Lektorenkollegen. Beide gehen erneut durch den Text und überprüfen, ob alle Korrekturen ausgeführt wurden und dabei keine neuen entstanden sind. Erst dann erfolgt die Freigabe.

DAS VERLORENE SYMBOL kann gedruckt werden, mit hoffentlich ganz wenigen Fehlern.

02. Oktober 2009   |   Abgelegt in Der neue Roman   |   Keine Kommentare »   |   


Team-Arbeit

Angela Koonen, Übersetzerin

Angela Koonen, Übersetzerin


Angela Koonen, Übersetzerin:

In Team-Arbeit und unter Zeitdruck einen einheitlichen Text zu erzeugen war die große Herausforderung, die mich an diesem Projekt am meisten gereizt hat.
Der Übersetzer, der allein arbeitet, hat das ganze Buch lang Zeit, den Charakter der Personen und die Atmosphäre einzelner Szenen optimal rüberzubringen. Denn am Ende kennt man nicht nur alle Handlungselemente, sondern hat auch die Bedeutungsnuancen erfasst und weiß, wie sie ineinandergreifen. Man entwickelt die Sprache im Laufe der Übersetzung.
Darum hat man zum Beispiel bei der Überarbeitung seiner Rohfassung die meisten Korrekturen in den Anfangskapiteln anzubringen.
Was unserem Siebenerteam beim Zusammenspiel sicherlich zugute kam, waren unsere langjährige Freundschaft und die ständigen Fachsimpeleien zu Übersetzungstechnik und Stilproblemen, die ein ewig bewitzelter, aber unausweichlicher Bestandteil jedes Kneipenbesuchs und jeder Party waren.
Quasi die Trainingsspiele für die täglichen Teamkonferenzen zum Verlorenen Symbol.
Nun ist es geschafft, und ich blicke auf zwei anstrengende, beruflich wie menschlich sehr befriedigende Wochen zurück, von denen ich noch lange zehren werde.

01. Oktober 2009   |   Abgelegt in Der neue Roman   |   Keine Kommentare »   |   


ORDO AB CHAO

Wolfgang Neuhaus

Wolfgang Neuhaus


Wolfgang Neuhaus:

„Ordnung aus Chaos“ – diese freimaurerische Motto konnte man, zumindest in den ersten Tagen, der Arbeit am neuen Roman von Dan Brown voranstellen.
Diese Arbeit war nicht nur für das Übersetzerteam eine ganz neue Herausforderung – sie hat auch mich als Redakteur vor neue und ungewohnte Aufgaben gestellt, zumal wir es mit der „Turboübersetzung“ eines Spitzentitels zu tun hatten, an den sehr große Erwartungen und Hoffnungen geknüpft sind.
Es galt, in einem sehr engen Zeitfenster und in ständigem Austausch mit den Übersetzern, mit Verlagsleiter Marco Schneiders und mit Kerstin Kaiser von LÜBBE AUDIO die Arbeit am Manuskript voranzutreiben, ohne dabei die stilistische und begriffliche Einheitlichkeit des deutschen Textes aus den Augen zu verlieren, was besonders bei THE LOST SYMBOL mit seinem vielschichtigen historischen, wissenschaftlichen und philosophischen Unterbau nicht immer ganz einfach war – schließlich soll zum guten Schluss alles aus einem Guss sein, womit meine Hauptaufgabe als Bearbeiter umrissen wäre.
Bei dem neuen Roman kam hinzu, dass die Textteile eines sechsköpfigen Übersetzerteams verknüpft und verschweißt werden mussten, was es in dieser Form noch nie gegeben hat, erst recht nicht in so knapp bemessener Zeit und bei einem Roman, der bereits vor Erscheinen der deutschen Ausgabe für Furore sorgt.
Umso zufriedener bin ich mit dem Ergebnis. Der neue Roman steht nun in einer Reihe mit Dan Browns Bestsellern ILLUMINATI, METEOR und SAKRILEG/THE DA VINCI CODE, die ich ebenfalls als Redakteur betreut habe.
DAS VERLORENE SYMBOL jedoch wird stets etwas Besonderes für mich bleiben, auf das ich sehr stolz bin. Dieser Roman ist so einzigartig wie die Umstände seines Entstehens!

Mein Dank an alle Kolleginnen und Kollegen und ein herzlicher Gruß an alle zukünftigen Leser und Hörer,
Wolfgang Neuhaus

30. September 2009   |   Abgelegt in Der neue Roman   |   Keine Kommentare »   |   


Wie sieht es eigentlich im Vertrieb aus mit Dan Brown?

Thorsten-Peter Brümmer, Verkaufsleiter

Thorsten-Peter Brümmer, Verkaufsleiter


Thorsten-Peter Brümmer, Verkaufsleiter:

Täglich erhöht sich durch die tolle Arbeit unserer Außendienstmitarbeiter die Zahl der vorgemerkten Bestellungen und erreicht neue Rekordhöhen.
Nachdem nun das Buch übersetzt, lektoriert, gestaltet und in die Druckereien gegeben worden ist, wird es für den Vertrieb ernst. Sozusagen die Nagelprobe, für das, was gemeinsam mit den Kollegen unserer Auslieferung, der VVA, im Vorfeld der Auslieferung von 800.000 Exemplaren in den letzten Wochen überlegt worden ist.
Da ist zu einem die Logistik zwischen Druckereien und der Auslieferung.
Es müssen für den Transport die entsprechende Anzahl Paletten besorgt werden. Diese Leerpaletten ergeben übereinander gestapelt, in etwa die Höhe des Messeturms in Frankfurt, den sicherlich die meisten Kollegen kennen.
Die beiden Druckereien liefern sofort, sobald fertig produziert, bei der VVA an.
Hier müssen zusätzliche Kapazitäten zum Entladen, Produzieren von Verkaufseinheiten in die alltägliche Logistik eingeplant werden. Und vor allem Platz. Es kommen zusätzlich 2.400 Paletten, die in keinem Fall die Wege des Tagesgeschäfts verstopfen dürfen. Die Länge der LKW-Schlange vor einem Wareneingangstor würde mehr als 1.300 m betragen, und für das Entladen sind über 105 Stunden notwendig und das nur, wenn alle LKW im vorgesehenen Zeitfenster eintreffen und nicht durch Staus oder anderes Ungemach aufgehalten werden.
Auch den Wünschen unserer Kunden, der Buchhandlungen, muss Rechnung getragen werden, die bei den georderten Mengen vor ähnlichen Problemen stehen.
Deshalb werden die Übergabetermine und -mengen an die einzelnen Transporteure täglich neu abgesprochen, so dass wir fest überzeugt sind, dass jeder Kunden seine bestellten Bücher am 14.10.2009 im Geschäft hat, auch die Kollegen in Österreich und der Schweiz.
Nicht zu vernachlässigen sind natürlich Programmieraufwand und diverse Tests für die komprimierten und teilweise neuen Abläufe, die für diese anspruchsvolle Aufgabe notwendig waren.
Täglich werden die Bestellmengen mit den geplanten Anliefermengen seitens der Druckereien, die Anzahl der zu produzierenden Verkaufseinheiten abgeglichen und die logistischen Prozesse optimiert.
In der kommenden Woche erfolgen letzte Abstimmungen, natürlich auch mit der Integration der schönen Vorbestellzahlen des Hörbuches, das wir Dank der hervorragenden Arbeit unserer Audioabteilung zeitgleich mit dem Hardcover ausliefern werden.

29. September 2009   |   Abgelegt in Der neue Roman   |   1 Kommentar »   |   


Ein äußerst vage Ausgangsbasis …

Reinhard Borner, Herstellung

Reinhard Borner, Herstellung


Reinhard Borner, Herstellung:

Solch ein Projekt ist in der Tat einerseits eine Herausforderung, andererseits ein Meilenstein in der Geschichte eines Verlages, und das gilt natürlich für alle betroffenen Abteilungen, insbesondere auch der Herstellung. Es gab einige heikle Entscheidungen, die im Vorfeld getroffen werden mussten.
Zum Einen mussten riesige Mengen an Papier und Einbandmaterialien disponiert werden, was normalerweise kein Problem ist. Da wir aber keine Vorstellung von dem tatsächlichen Umfang des Buches hatten, ist eine Festlegung der Papiersorte in Grammatur und Volumen zu diesem Zeitpunkt sehr riskant und man kann völlig daneben liegen.
Wir haben uns dann für eine Papiersorte entschieden, die bei einer Schwankung der Seitenzahl von 200 – 300 Seiten noch einzusetzen ist.
Zum Anderen mussten wir aufgrund des immer wieder verschobenen Manuskript-Abgabetermins den Umfang für die deutsche Ausgabe vorzeitig konkret festlegen, da der mittlerweile ganz enge Terminplan die Vorab-Produktion der Schutzumschläge und der Decken vorsah.
Also konnten wir uns nur auf die Angaben der Amerikaner verlassen, die uns schließlich – nach vorerst unterschiedlichen Seitenangaben – die Zeichenanzahl des amerikanischen Manuskriptes nannten. Wir wussten dann aber immer noch nicht, ob Leerzeichen und Zeilenleerräume am Ende eines Absatzes, sowie Textabbildungen mit enthalten waren.
Also eine äußerst vage Ausgangsbasis.
Neben einem Übersetzungszuschlag haben wir diese unterschiedlichen Eventualitäten berücksichtigt und eine mittlere Seitenbelegung gewählt, die einen Mehrumfang, sowie einen geringeren Umfang zulässt.
Aufgabe des Satzbetriebes war schließlich, den zuvor festgelegten Umfang von 768 Seiten zu erreichen, indem Seitenbelegung und Schriftgröße in einem festgelegten Rahmen verändert wurden, ohne die Lesbarkeit des Buches zu beeinträchtigen.
In diesem Fall hat es problemlos funktioniert und der zuvor festgelegte Umfang konnte innerhalb der festgelegten Seitenparameter erreicht werden.
Bis jetzt ist der unglaublich enge Terminplan von allen Beteiligten bravourös eingehalten worden, und es bleibt nur zu hoffen, dass bis zur Auslieferung der Bücher weiterhin alles reibungslos verläuft.

25. September 2009   |   Abgelegt in Der neue Roman   |   Keine Kommentare »   |   


Am Ende war das Wort

Marco Schneiders, Verlagsleiter Lübbe

Marco Schneiders, Verlagsleiter Lübbe


Marco Schneiders, Verlagsleiter:

Heute ist es so weit: Das Originalmanuskript von THE LOST SYMBOL ist vollständig ins Deutsche übertragen, die Redaktionsarbeit abgeschlossen. Die finalen Korrekturen werden in die Master-Datei eingepflegt, anschließend geht es in Windeseile in die Setzerei.

Der Moment, die letzte Seite des Originals erreicht zu haben, das letzte übersetzte Wort des Romans zu lesen, war ein besonderer. Und ein treffenderes Wort hätte es nicht geben können, um den Abschluss der intensiven Arbeit, die nun hinter uns liegt, zu besiegeln: „Hope“ – „Hoffnung“. So endet eine Geschichte, die das Übersetzer- und Redaktionsteam viele Tage und Nächte begleitet hat. Es ist eine atemberaubende Geschichte – ein Plot, der mit einer Vielzahl von unerwarteten Wendungen glänzt: die Turbo-Übersetzung entspricht der Geschwindigkeit des Romans. Sie war und ist das angemessene Äquivalent der rasanten Erzählweise des Autors Dan Brown.

Der Turbo-Thriller DAS VERLORENE SYMBOL erwartet Sie ab dem 14. Oktober. Schnallen Sie sich an, halten Sie sich fest – es wird eine aufregende Fahrt. Dan Brown kennt keine Notbremse.

21. September 2009   |   Abgelegt in Der neue Roman   |   Keine Kommentare »   |   


Beim Sterben ist jeder der Zweite

Dr. Helmut Pesch, Übersetzer

Dr. Helmut Pesch, Übersetzer


Dr. Helmut Pesch, Übersetzer:
The secret is how to die.
Als wir mit der Übersetzung anfingen, lagen gerade mal der Prolog und die ersten zwei Kapitel vor – dank des Vorabdrucks in der britischen Mail on Sunday. Denn das komplette Manuskript sollte erst zwei Tage später aus dem USA komen. Die erste Schwierigkeit kam jedoch schon mit dem ersten Satz.
„Das Geheimnis ist, wie zu sterben?“
Das Geheimnis lag eher in diesem Satz – oder genauer, in der Frage, wie ihn zu übersetzen.
„Das Geheimnis liegt im Sterben?“
Das klang so, als läge das Geheimnis selbst auf dem Totenbett und bereite sich darauf vor, das Zeitliche zu segnen.
„Das Geheimnis liegt darin, wie man stirbt?“
Aber was sollte das heißen? Da es sich bei der ersten Szene um eine Freimaurer-Zeremonie handelte – wenn auch eine etwas zweifelhafte –, lag die Vermutung nahe, dass es etwas mit dem symbolischen Tod zu tun haben könnte, den man bei der Erhebung in den Meistergrad erleidet. Aber wissen konnte man das nicht.
„Das Sterben ist ein Mysterium?
Wohl wahr. Eines der letzten Rätsel. Aber war das gemeint? Wir einigten uns dann darauf, lieber auf Nummer sicher zu gehen. Und so lautet der erste Satz im ersten Kapitel, der es in dieser Form auch in die Leseprobe geschafft hat:
„Im Sterben liegt das Geheimnis.“
Wir hatten uns alle geirrt. Dan Brown hatte wieder einmal um die Ecke gedacht. Die Auflösung des Rätsels findet sich in der Schlüsselszene des Buches, in Kapitel 119. Das natürlich damals noch keiner kannte. Und danach war die Bedeutung klar:
„Das Geheimnis des Sterbens liegt im Wie.“ Aber wer wissen will, was dieser Satz nun wirklich bedeutet, der muss dazu das Buch lesen.